Testbericht: Mit dem Tamron 150-600mm in Süd-Afrika


Testbericht: Mit dem Tamron 150-600mm in Süd-Afrika

„Mein Herz ist in Afrika“
~David Livingstone

Liebe Blogleserinnen und Blogleser, liebe Freunde von Frank Martini Photography,

Nach 2014 in Namibia war es endlich wieder soweit und ich durfte meine Koffer packen für eine weitere, unvergessliche Reise nach Afrika. Diesmal sollte es nach Süd-Afrika gehen, um Johannesburg, den Kürger Nationalpark sowie Kapstadt kennen zu lernen. Dabei stand wieder das Thema Tiere (Wildlife) und Landschaft ganz oben auf der Tagesordnung.

Um die Fotos aufnehmen zu können, nahm ich meine neueste Anschaffung, das Tamron 150-600mm Objektiv mit ins Gepäck. Erfahrt in den nächsten Zeilen, was ich sonst noch alles dabei hatte und wie das Tamron sich schlug.

Süd-Afrika – die Daten

Und wieder ist eine beeindruckende und auch gefährliche Foto-Reise  leider zu Ende.

Tamron 150-600mm (23)

Meine Reise für Euch in Zahlen:

  • 13 Tage
  • 19.000 km zu Luft, Land und Wasser
  • 70 GB Fotomaterial
  • 18 vorher noch nie gesehene Tierarten in freier Natur
  • Big5 in den ersten 2 Tagen fotografiert
  • 4 verschiende Übernachtungspunkte
  • 1-malig

Süd-Afrika – die Ausrüstung

Anders, als damals in Namibia, war es diesmal ein wenig schwierig einzschätzen, welche Objektive ich wirklich benötigen würde, da ich nur wenig Informationen hatte. Aus der Erfahrung wusste ich aber, dass meine Kameratasche sehr schwer werden würde, was nicht nur beim Flug ein Problem ist, sondern auch bei den Temperaturen und Entfernungen, die ich zu Fuß zurück legen musste.

Daher ließ ich meine Backup Spiegelreflex zu Hause und nahm stattdessen meine liebe Sony Alpha 6000 mit in die Tasche. Im Gegensatz zu Namibia, wo ich damals noch überlegte, das Tamron 150-600mm zu kaufen, hatte ich es nun in der Tasche 🙂

Daher packte ich folgendes in meinen Koffer:

Um Euch einen Überblick zu geben, was ich wirklich benötigte, folgt hier ein kleiner Screenshot aus meiner Lightroom-Datenbank:

Objektive - Brennweiten - ISO
Objektive – Brennweiten – ISO

Das Tamron 150-600mm Teleobjektiv

Letztes Jahr konnte ich mit dem 200mm Objektiv und dem Sigma 2.0x Teleconverter auf 400mm bei Blende 5.6 kommen. Leider war dies bei einigen Tieren, wie dem Löwen beispielsweise eigentlich noch zu wenig, um tolle Portraits zu schießen. Auch Vögel waren nur schwer zu fotografieren. Daher entschied ich mich für das Tamron 150-600mm, dass derzeit unter 1000 Euro erhältlich ist und sogar mit dem Nikon 600mm mithalten soll, dass immerhin über 10.000 Euro kostet!

Zoom-Bereich

Ergänzend zu meinem 15-30mm Landschaftsobjektiv, dem 24-70mm Standard Zoom und dem 70-200, brauchte ich noch wie oben beschrieben, einfach mehr Brennweite. Bei Tieren kann 600mm schon sehr wenig werden. Allerdings kann ein Vogel auch schnell auf dich zufliegen, sodass die Brennweite ohne lästigen Objektivwechsel oder Backup-Cam schnell verändert werden muss. Mit 150-600mm ist das Tamron daher bestens aufgestellt und neben dem viel teureren und schweren Sigma einzigartig am Markt.

Tamron 150-600mm (12)

Schärfe

9.000 Euro kostet das Objektiv also weniger, als der Große Bruder, das Nikon 600mm! Das kann ja nichts sein, denkt man sich dann direkt. Allerdings weiß ich aus Erfahrung, dass Tamron echt stark im Bereich Zoom ist. Ich machte einige Aufnahmen mit Offenblende 6.3 bei 600mm. Die Fotos machten mich sprachlos! Schaut selbst!

Tamron 150-600mm Makro

Handlichkeit & Gewicht

Kann man bei einem 600mm Objektiv noch von Handlichkeit sprechen? Naja – das Sigma 150-600mm und das Nikon 600mm sind auf jeden Fall viel zu schwer, um diese ohne Stativ zu verwenden. Im Busch in Afrika hab ich aber leider nicht die Zeit, um das Stativ aufzustellen. Zudem bin ich oftmals im Jeep unterwegs – daher sind das für mich keine guten Alternativen. Das Tamron ist ebenfalls nicht gerade ein Leichtgewicht – allerdings war es echt möglich, die Linse aus der Hand abzufeuern und gleichzeitig noch relativ stabil zu halten. Zudem ist das Tamron ein Außenzzom-Objektiv: D.h. es verändert seine Größe bei Zoom. Dies macht es möglich, die Linse noch relativ platzsparend in meinen Kamera-Rucksack zu packen.

Fazit

Da ich geschäftlich kein Geld mit Wildife verdiene und auf Hochzeiten oder im Portrait-Bereich eine solche Linse nicht brauche, fällt rein preislich die Nikon-Linse bei mir aus dem Raster. Von der Handlichkeit (Gewicht) und vom Preis verliert die Sigma-Linse ebenfalls viele Punkte.

Daher bleibt nur noch die Tamron-Linse. Und um ehrlich zu sein, Preis/Leistung stimmen einfach – ich war mehr als überrascht von der Qualität und werde die Linse in Zukunft öfters benutzen. Ich kann Euch für Tierfotografie im „Low-Budget“-Bereich dieses Objektiv von Tamron sehr ans Herz legen!

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Bei Fragen freue ich mich über Eure Email oder Euren Kommentar unter diesem Blog.

Frank

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Es gibt 2 Kommentare

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  1. Finn Zenker

    Hallo Frank,
    ich habe eine Frage:
    Wie verhält sich der Cropfaktor bei der Kombi A6000+MC11+Tamron 150 600?
    Hat man immer noch einen Cropfaktor von 1,6 also letzendlich 980mm?
    Gleicht sich das irgendwie aus, so dass man am Ende 600mm hat?
    Gibt es sogar Brennweiteneinbußen, so dass man vielleicht bei 400mm landet?

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