Sony Alpha 6000 vs. 6300 vs. 6400 vs. 6500 – Sony Kompaktkameras im Überblick


Sony Alpha 6000 vs. 6300 vs. 6400 vs. 6500 – Sony Kompaktkameras im Überblick

Die kleinen APS-C Kameras der Marke Sony erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Nachdem zunächst Manuel Neuer mit dem „schärfsten Autofocus“ geworben hatte und die Kameras dadurch bekannt wurden, wurde kürzlich die neue Sony Alpha 6400 veröffentlicht. Doch welches Sony Modell ist das Richtige für dich?

Im heutigen Blog wollen wir Euch helfen, welche der vier Kameras zwischen 420€ und 1200€ für Euch die richtige Wahl ist.

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Sony Alpha 6000, 6300, 6400 und 6500 – Gemeinsamkeiten

Bei allen vier Kamera Modellen handelt es sich um Kameras mit APS-C Sensor oder umgangssprachlich auch Crop-Kameras genannt. Im Gegensatz zu Vollformat Kameras haben diese einen kleineren Sensor, was diverse physikalische Eigenschaften mit sich bringt. Vollformat Kameras werden meistens von Profis im Portrait Bereich benutzt, wenn gleich in den letzten Jahren auch immer mehr Berufsfotografen auf APS-C Kameras von Sony und Fuji wechseln. Und das zu Recht!

Die größte der vier Kameras – die Sony Alpha 6500 weist folgende Maße und Gewicht auf: 120 x 66.9 x 53.3mm, 453g. Die anderen Kameras unterscheiden sich nur minimal. Damit sind alle vier Leichtgewichte und passen perfekt in jede Damenhandtasche – abhängig vom genutztem Objektiv.

Ebenfalls sind alle vier Kameras keine DSLR-Kameras mehr, die aus meiner Sicht sowieso auf kurz oder lang vom Markt verschwinden. Ferner handelt es sich hierbei um System-Kameras mit dem beliebten Sony E-Mount (Objektiv-Bajonett).

Das macht den Preisunterschied

Zwischen der billigsten – der Sony 6000 und der teuersten – der Sony 6500 liegen aktuell ca. 750€ Unterschied. Während die Sony Alpha 6000 bereits 2014 auf den Markt kam, wurde die 6400 beispielsweise 2018 veröffentlicht. Damit einhergehend weißt die etwas in die Jahre gekommene 6000 das schlechteste ISO-Verhältnis auf, also die Kennzahl, um in dunklen Räumen fotografieren zu können.

Außerdem bringen weder Sony 6000, noch 6300 0der 6400 einen Bildstabilisator mit, der bei der 6500 verbaut ist.

Außerdem fehlt bei 6300 und 6000 der Touchscreen, was sicher aber nicht jeder Fotograf braucht.

Für Urlauber, Influencer oder Profis

Für den Urlaub:

Im Urlaub ist es wichtig, dass die Kamera leicht und klein ist. Das können alle vier Modelle. Dann kommt es darauf an, was Ihr fotografieren möchtet. Wenn zumeist Außenaufnahmen gemacht werden, reicht aus unserer Sicht die Kamera mit dem schlechteren ISO-Verhältnis. Wenn Ihr allerdings beispielsweise gerne Fotografien in alten Kirchen und Museen macht, sollte die Kamera schon ein besseres Rauschverhalten aufweisen.

Unser Tipp: Für sicherlich 95% aller Urlauber reicht hier die günstigste Kamera im Test – die Sony Alpha 6000. Wer gerne filmen möchte, sollte allerdings das nächste Kapitel lesen.

Für Social Media:

Mit der Sony Alpha 6400 hat Sony nun auch auf den schnell wachsenden Influencer Markt reagiert und hat mit der 6400 eine Kamera mit Schwenk-Display (nach vorne klappbar!) herausgebracht, die sehr gut für Selfies und Vlogs geeignet ist. Diese Eigenschaft weißt nur die 6400 auf; ein normales Klappen des Displays beherrschen alle vier Modelle im Test. Ausschließlich die 6500 weißt allerdings einen internen Stabilisator auf. Für bessere Video-Aufnahmen sollte man daher abwägen, ob die 6400 oder die 6500 besser geeignet wäre.

Unser Tipp: Aufgrund des Schwenkdisplays und in Verbindung mit dem Erscheinungsdatum würden wir hier knapp die Sony Alpha 6400 vor der 6500 empfehlen.

Schwenkdisplay an Sony Alpha 6400 und 6500

Schwenkdisplay an Sony Alpha 6400 und 6500

Für Profis:

Für den professionellen Bereich sind mehrere Eigenschaften wichtig. Im High-End Fotobereich ist ein hoher ISO-Wert wichtig. Außerdem sind Bildstabilisatoren förderlich. Gut zu wissen: Die 6400 sowie die 6500 weisen ein Spritzwasser geschütztes Gehäuse auf, was die 6000 beispielsweise nicht hat.

Unser Tipp: Geht es rein um die Fotografie, hat die 6400 aktuell aufgrund von mehr Funktionen und einem besseren ISO Verhalten die Nase vorne. Will man Video-Aufnahmen machen, kommt man an der 6500 nicht dran vorbei.

Fazit – diese Sony Alpha ist für dich die Richtige

Abschließend kann man klar sagen: Es kommt drauf an!

Fotografiert Ihr hobbymäßig und wollt ein wenig auf das Budget schauen, raten wir Euch zur Sony Alpha 6000, die in Verbindungen mit tollen Objektiven beeindruckende Ergebnisse liefert. Hier geht es zum Blog.

Arbeitet Ihr viel im Social Media Bereich und Video-Produktionen außerhalb Vlogs sind für Euch nicht so interessant, würden wir Euch die Sony 6400 empfehlen, wo Ihr auch nochmal ein paar Euro im Gegensatz zur 6500 spart.

Da wir selber auch Video-Produktionen durchführen, haben wir uns bewusst für die 6500 entschieden und diese auch erfolgreich bei unserem letzten Projekt in Tansania für Foto und Video eingesetzt. Die 6000 haben wir auch immer in der Tasche.

 

Wir hoffen, dass wir Euch ein wenig Licht ins Dunkel der Sony Kameras bringen konnten und dass Euch nun die Wahl einfacher fällt.

Die Kameras für Euch im Überblick

Kamera Modell                               Bezugslink                                      Ungefährer Preis

Sony Alpha 6000                          https://amzn.to/2SWkiPr                   420 €

Sony Alpha 6300                          https://amzn.to/2NpIp2E                    730 €

Sony Alpha 6400                          https://amzn.to/2Vi6Q53                 1050 €

Sony Alpha 6500                          https://amzn.to/2NoS7CC                1200 €

Viele Grüße, Frank

 

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