Das Tamron 150-600mm VC G2 für Nikon, Canon und Sony im Test auf Safari


Das Tamron 150-600mm VC G2 für Nikon, Canon und Sony im Test auf Safari

Im heutigen Testbericht möchten wir Euch über das Tamron SP 150-600mm F5-6.3 VC G2 berichten, dass wir erfolgreich bei Safaris, Beautyaufnahmen und Werbeaufnahmen einsetzen.

Wir nutzen diese Superzoom Linse sowohl für Nikon auf unserer Vollformat Nikon D750 als auch mit Sony Bajonett und Adapter auf der Sony Alpha 6500, was uns zu gefühlten 900mm Brennweite verhilft.

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Im folgenden Bericht möchten wir Euch erzählen, wie und wann wir dieses Objektiv von Tamron einsetzen.

 

Landschaftsaufnahmen mit dem Tamron 150-600mm Super Teleobjektiv

Im ersten Gedankengang mag man vielleicht nicht daran denken, eine Brennweite von 150-600mm für Landschaftsaufnahmen einzusetzen. Tatsächlich nutzen wir hier meist das Nikkor 14-24mm 2.8 oder das Nikkor 24-70mm 2.8. Dennoch kann es manchmal vorkommen – gerade auch in Afrika, wo wir gerade waren, dass manche Landschaften doch sehr weit entfernt sein können. In diesem Fall sind 200mm beispielsweise meistens noch zu wenig. Allerdings wäre es für uns nicht die Hauptlinse, die wir für Landschaftsaufnahmen mitnehmen würden. Grundsätzlich haben wir natürlich bei solchen Reisen immer mehrere Objektive dabei. Wem dies jetz schon zu viel zu schleppen ist, dem würden wir gerne den Testbericht über das Fotografie Einsteiger Reiseobjektiv nicht vorenthalten. Wer ein wenig mehr Platz in der Tasche hat, sollte sich die nächsten Zeilen anschauen!

Tieraufnahmen und Wildlife mit dem Tamron 150-600mm

Seine absoluten Qualitäten spielt das Tamron Objektiv bei Wildlife aus. Das können heimische Vögel sein, aber auch eben auf Safari Löwen oder beeindruckende Nashörner. Bei all diesen Tieren liegt die Fluchtgrenze relativ hoch, dass heißt, dass man mit Brennweiten unter 400mm gar nicht nah genug an die Tiere ran kommt, bevor diese fliehen. Hier sind gerade die Brennweiten zwischen 300-600mm sehr interessant. Speziell für tolle Nationalparks wie den Ngorogoro Krater in Tansania sind manchmal sogar die 600mm zu wenig, weshalb wir gerne das Tamron mit der APS-C Kamera Sony Alpha 6500 verbinden, um auf gefühlten 900mm zu fotografieren. Dazu braucht Ihr dann allerdings den Sony Adapter, der problemlos harmonisiert.

Wichtig zu wissen: Bei 600mm liegen wir bei einer Blende von 6.3. Bei sich schnell bewegenden Tieren muss die Verschlusszeit entsprechend angepasst werden, was dazu führt, dass man auch am hellen Tage manchmal mit ISO Werten von ca. 1000 arbeiten muss, sodass auch die Kamera dafür ausgelegt sein muss. Allerings ergibt sich dann auf 600mm mit einer Blende von 6.3 eine beeindruckende Freistellung!

sony alpha 6500 an tamron 150-600
sony alpha 6500 an tamron 150-600

Bezugsquelle des Adapters

Portrait und Beautyaufnahmen mit 150-600mm

Dies lässt dann gleich den Schluss zu, dass diese Brennweite nicht nur für den Urlaub oder die Safari geeignet ist, sondern auch für Portrait- und Beauty Aufnahmen. Tatsächlich kann man das gerne in weitläufigen Locations machen. Allerdings finden wir für unseren Geschmack, dass diese Brennweite zu wenig Story Telling erlaubt und nutzen hier lieber 35mm-85mm als unsere Haupt-Optiken. Auch ist das Anleiten des Models auf diese Entfernung manchmal eine Herausforderung für die Stimme, da man sehr weit entfernt ist.

Tamron SP-150-600mm vs. Sigma 150-600mm Sports

Schwenkdisplay an Sony Alpha 6400 und 6500
Schwenkdisplay an Sony Alpha 6400 und 6500

Warum wir uns für das Tamron 150-600mm entschieden haben und nicht für das auf dem Papier gleiche Sigma, dass auch preislich in der selben Liga spielt?

Letztlich war es hier eine Geschmacksache. Wir nutzen von Sigma nahezu alle Festbrennweiten aus der Art Serie und sind mehr als zufrieden. Jedoch haben wir historisch immer wieder festgestellt, dass die Tamron Linsen im Zoom-Bereich besser sind. So nutzen wir auch hier das 70-200mm von Tamron.

Außerdem muss man beachten, dass das Sigma Objektiv wieder fast ein Kilo schwerer ist als das Tamron und letztlich muss man die Sachen auch in den Flieger bekommen. Daher war unsere Wahl klar das Tamron 150-600.

Das Sigma findet Ihr hier:

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Fazit: Viel Glas für wenig Geld

Wer künftig eine tolle Reise in fremde Länder plant und dort die Tierwelt entdecken will; egal ob Löwen, Eisbären oder Wale, wird an einer solchen Brennweite nicht vorbei kommen. Bei meinem ersten Urlaub hatte ich nur 400mm dabei und ärgere mich seitdem über die fehlenden mm in diesem Urlaub. Auch hier lassen sich mit der Linse tolle Tiere und Landschaften fotografieren.

Alternativen sind nur das oben beschriebene Sigma Objektiv oder bspw. Das Nikkor 600mm 4.0, dass preislich ca. das 10fache kostet!

Mit weniger Brennweite werdet Ihr im Urlaub keine tollen Tieraufnahmen machen können.

Kleiner Tipp noch: Das Objektiv passt in die meisten Reisetaschen und Kamera-Rucksäcke nicht rein. Wir haben zusätzlich diese zusätzliche Tasche gekauft:

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Wir wünschen Euch gut Licht!

Wenn Ihr Fragen habt, freuen wir uns über Eure Mail.

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